27. Oktober 2014

Ich komme jeden Tag gut gelaunt nach Hause

Nadine L., 46 Jahre, kam zweimal für jeweils eine Stunde in mein Coworking-Büro in die Etagerie. Sie ist eine von 25 Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die für die neue Website des freien Wohlfahrtsträgers Lebensräume über ihren Alltag in einer Integrationsfirma berichtete. Wir sitzen im Manufakturladen, das kreative Ambiente gefällt Nadine L., der Cappuccino mundet weiterlesen…
15. September 2014

Etagerie und Coworking-Studios feierten ersten Geburtstag

Blumengeschmückt war am 2. September 2014 der Manufakturladen herausgeputzt. Linda Hoekstra hatte die Woche davor Marillenmarmelade und einen roten Fruchtaufstrich eingekocht und in 100 kleine Probiergläschen als Gastgeschenke abgefüllt. Heike Hamann beklebte kurzerhand die Schaufenster mit einer unübersehbaren „eins“, das „Kleinkindfenster“ wurde in Ermangelung der Zeit als Baustellenfenster eingerichtet: Kartons mit schwarz-gelber Kleberolle, Bohrmaschine, Werkzeug weiterlesen…
18. Juli 2014

alleMunde stellt sich mit Webparty „lebsite 3.0“ und Team vor

Klaus-D. Liedke, Vorsitzender der Stiftung Lebensräume Offenbach, würdigte in seiner Festrede das kreative Ambiente des Manufakturladens Etagerie mit den Coworking-Stationen Kommunikationsagentur, Modeatelier und Innenarchitektur. „Es ist die Sorgfalt, mit der die vielen schönen und kleinen Dinge von kreativen Menschen arrangiert sind, so wie wir auch unsere psychosoziale Arbeit bei Lebensräume verstehen“, sagt der Stiftungsvorsitzende. Die weiterlesen…
10. Juli 2014

alle Munde – anders kommunizieren stellt sich mit einer Webparty vor

Presseeinladung, Offenbach, 8. Juli 2014 Mit allen Sinnen kommunizieren – alle Munde präsentiert mit einer Webparty den neuen Internetauftritt der Stiftung Lebensräume und stellt sich mit den beteiligten Partnern der Öffentlichkeit vor Einen Geschäftseröffnung der besonderen Art veranstaltet die Kommunikationsagentur alle Munde – anders kommunizieren gemeinsam mit der Stiftung Lebensräume am Montag, den 14. Juli weiterlesen…
6. Juli 2014

Prosa, Piano und Mozzarella

Letzten Mittwoch brachte unsere fünfköpfige Schriftstellergruppe „Autoren unterwegs in Offenbach“ mit ihrer 10. Lesung „Literatur zur Werkzeit“ das Konzept der literarischen Mittagspause überzeugend auf den Punkt: Einmal im Monat den Arbeitstag um 12.00 Uhr unterbrechen und in entspannter Atmosphäre zu kulinarischen Häppchen Literatur und Musik genießen. Und das an Orten und zu einer Zeit, wo weiterlesen…
10. Juni 2014

Schriftsteller und Kommunikationsagentur – passt das zusammen?

Kürzlich war ich mit der Gruppe „Autoren unterwegs in Offenbach“ im Modeatelier Design & Couture bei Astrid Merger in der Domstraße zu Gast. Es war meine 9. Lesung in der Reihe „Literatur zur Werkzeit“, die ich im Oktober 2013 mit der Offenbacher Lyrikerin Katharina Eismann ins Leben gerufen habe. Fünf Gäste kamen zu unserer ersten weiterlesen…
9. April 2014

Bodennah, Menschenbilder, Rocksymphonic

Die oststeirische Bezirkshauptstadt Hartberg gleicht einer kulturellen Schatzkiste. Unvergesslich dazu der vergangene Freitag in der „heimlichen Kulturmetropole“ im Dreiländereck zu Ungarn und Slowenien. Vor den Resten des historischen Ungarntors am östlichen Teil der Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert überraschte mich in der Galerie „44QM“ www.44qm.at die Kunstinstallation „Bodennah“. Die gebürtige Oststeirerin und Berliner Kunststudentin Elisabeth weiterlesen…
3. April 2014

Marillenknödel à la carte

Der Marillenknödel ist ein waschechter Österreicher. Gäbe es Österreich nicht, gäbe es auch keinen Marillenknödel. Auf der ganzen Welt. Heute Mittag habe ich im oststeirischen Staudach mit meiner Schwester Maria eine Pfanne voll zubereitet. Zugegeben, ich habe mehr zugeschaut, sie beim Formen bewundert, dabei fotografiert und hinterher umso mehr davon gegessen. Die Marillen stammten vom weiterlesen…
24. März 2014

Stil mit Stahl

Im Herbst 2013 hatte ich bei einer Vernissage des Kunstvereins Offenbach im Kreativhaus einen Kerzenständer entdeckt, der mich sofort faszinierte. Auf einem Piano stand repräsentativ der mächtige Stahlblock, ein verschlungenes Rundeisen wand sich horizontal nach oben, eine große Beilagenscheibe und ein Stück Stahlrohr dienten als Kerzenhalter. Das Rundeisen war krähenfußartig mit der Bodenplatte verschweißt, knapp weiterlesen…
16. März 2014

Krähenpaläste in der Offenbacher Innenstadt

Seit Mitte Februar beobachte ich in der Ludwigstraße vom Küchenfenster den Nestbau der Saatkrähen. Die Tiere tragen ein schwarz glänzendes Federkleid und können durch ihre weißen unbefiederten Schnabelwurzeln und buschigen Beinhosen gut von Kohlraben und Rabenkrähen unterschieden werden. Hoch interessant fand ich den knapp drei Wochen andauernden Nestbau: Die benötigten Zweige werden aus den Baumkronen weiterlesen…