25. Februar 2015

Buchpräsentation „Wir brauchen noch Kaffee und Zucker“

Wir BRAUCHEN NOCH KAFFEE UND ZUCKER ist eine einfühlsame und liebevolle Hommage an Menschen mit psychosozialen Handicaps und psychischen Erkrankungen sowie für jene, die sie in ihrem Alltag begleiten. Die über 60 Reportagen sind nicht spektakulär. Beschrieben werden weniger die Erfolge aus Sicht eines Sozialunternehmens und deren professionellen Helfern. Vielmehr sind es die kleinen Erfahrungen, die erkrankte Menschen und ihre Begleiter im täglichen Miteinander machen: Bei Klebearbeiten in der Tagesstätte, beim Gärtnern im Schrebergarten, beim Tischkicker-Spielen oder auf dem Fußballplatz, beim Essen verteilen in der Schulküche oder beim Männerkochkurs.

Oft tritt dabei Lustiges und Originelles zutage, es wird gelacht und damit wird deutlich, dass auch Menschen mit psychischen Erkrankungen Freude erleben und miteinander teilen können. Erzählt wird vom ganz normalen Leben, jedoch so, dass Betroffene ihre „eigene Stimme“ bekommen, professionelle Helfer ergänzend berichten. Das ist oft nur ein Satz oder ein Foto, für den Einzelnen aber von Bedeutung und Ausdruck der persönlichen Lebensfreude.

Sozial- und Gesundheitsunternehmen soll das Buch ermutigen, betroffene Menschen mit ihren Erfahrungen selbst zur Sprache kommen zu lassen und die eigenen Medien dafür zur Verfügung zu stellen. Die Reportagen sind zwischen 2008 und 2013 bei der Stiftung Lebensräume Offenbach am Main entstanden und wurden auf der Website veröffentlicht. Die abgedruckten Texte hat der Autor für die Printausgabe neu bearbeitet.

WIR BRAUCHEN NOCH KAFFEE UND ZUCKER:
[OE Offenbacher Editionen]
160 Seiten, Paperback, 60 Portraits, 210 Farbabbildungen
ISBN 978-3-939537-37-3 EUR 16,80

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